Presseinformationen 2010
Quest-Team berät WirtschaftsForum Neuwied in Strategie- und Standortentwicklung
Sinkende Wettbewerbsfähigkeit erfordert überregionale Lösungen:
WirtschaftsForum Neuwied plädiert in deutlicher Stellungnahme für Stärkung des Beckens Neuwied-Koblenz
Neuwied, 08. April 2010 - Das WirtschaftsForum Neuwied engagiert sich über Grenzen hinweg für eine Stärkung der Wirtschaftsregion Neuwied-Koblenz. Dabei steht das WiFo für die Interessen von etwa 115 Gewerbebetrieben, die rund 10000 Mitarbeiter beschäftigen. Bereits 2005 gründete das WiFo daher Arbeitskreise, einer der sich explizit mit dem Thema Standortsicherung beschäftigt. Unter der Führung von Frank Wolsfeld, Sprecher des Arbeitskreises, geht es dem Forum insbesondere um die Erarbeitung konstruktiver Vorschläge für Wirtschaft und Politik. Und dies zunehmend unter der Perspektive der regionalen Einbettung. „Der Arbeitskreis vertritt die Auffassung, dass unsere Städte und Gemeinden mittelfristig nicht wettbewerbsfähig sind. Dies gilt für Neuwied, Koblenz, Bendorf, Vallendar, Andernach, Weißenthurm oder Mülheim-Kärlich gleichermaßen. Keine der Städte und Gemeinden verfügt über die wirtschaftliche oder touristische Kraft und Infrastruktur, um sich alleine zu behaupten“, so Frank Wolsfeld.
Dieser Entwicklung will das WiFo Neuwied gegensteuern. Philipp Jung von Quest-Team, Berater für Strategie und Standortanalyse des WiFo, betont: „Es gibt eine klare Erkenntnis. Das Rheinbecken Neuwied-Koblenz muss als zusammenhängende Einheit betrachtet werden. Ohne dabei die Mikrostrukturen der Städte in Gefahr zu bringen. Nur so können wirksam Antworten auf die Herausforderungen einer übergreifenden Standortentwicklung für Wirtschaft und Tourismus gefunden werden.“
Mit dieser Meinung steht das WiFo nicht alleine. Es gibt auch für Koblenz eine Zeit nach der Bundesgartenschau. Und in diesem Zusammenhang die ersten Stimmen, die eine Öffnung des Oberzentrums Koblenz in die Region fordern. Mit einem offiziellen Schreiben an Dagmar Barzem, Präsidentin der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Landrat Rainer Kaul, Nikolaus Roth, Oberbürgermeister der Stadt Neuwied sowie Peter Greisler, Initiative Region Mittelrhein, will das WiFo daher den Blick in Richtung dieser Notwendigkeit und den daraus resultierenden Chancen schärfen. Weitere Aktivitäten, etwa der kontinuierliche Dialog, auch in Richtung gesellschaftlicher Einrichtungen, sowie eigene Veranstaltungen zu diesem Thema stehen ebenfalls auf der Tagesordnung des WiFo. Philipp Jung von Quest-Team erklärt: „Aus den Kommunen Koblenz, Neuwied, Bendorf, Vallendar Mülheim-Kärlich, Weißenthurm und Andernach muss ein gemeinsames regionales Oberzentrum, ein zentraler und attraktiver Handelsraum entstehen.“
„Wir sind guter Dinge, auf Gehör zu stoßen. Die Entwicklung ist zu Eindeutig, um länger auf Insellösungen beharren zu können. Neben dem demographischen Wandel, dem Wegfall von Infrastruktur und ökonomischer Potenz, gibt es eine Entwicklung in Richtung Urbanisierung. Der Abwanderung von Mitbürgern und somit wichtiger potentieller Mitarbeiter können wir nur mit der Stärkung des eigenen Ballungsgebietes begegnen. So erhält unserer Region zudem die Möglichkeit, eine neue Außenwahrnehmung für Investoren zu etablieren und sich als dritte Metropolregion zwischen Köln/Bonn und Rhein/Main zu positionieren. All dies funktioniert aber nur dann, wenn man alte Zöpfe abschneidet und den Mut zum Umdenken hat“, so Ralf Riba, Pressesprecher des WiFo.
Über das Wirtschaftsforum Neuwied
Gemeinsam sind wir stärker: Unter diesem Aspekt hat sich im Herbst 2002 das Wirtschaftsforum Neuwied gegründet. Ein Verein, dem vor allem Industrie- und Gewerbebetriebe aus Neuwied angehören, der jedoch keine starren Grenzen kennt und offen ist auch für andere Mitglieder. Zurzeit zählt das Wirtschaftsforum rund 115 Unternehmen in seinen Reihen. Diese Firmen bieten etwa 10.000 Menschen einen Arbeitsplatz. Ein maßgeblicher Gedanke bei der Gründung war, dass sich die Gemeinsamkeit der Betriebe nicht länger nur auf den gemeinsamen Standort beschränken sollte. Das Wirtschaftsforum hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, gegenseitiges Kennenlernen, Erfahrungsaustausch, Ausbau geschäftlicher Kontakte und bei Bedarf konkrete Formen der Zusammenarbeit zu fördern. Ein weiteres wichtiges Ziel, das bei der Gründung formuliert wurde, war die Einwicklung eines einheitlichen öffentlichen Auftritts. Begleitet wird die Arbeit des Wirtschaftsforums Neuwied von einer wissenschaftlichen Kooperation mit dem RheinAhrCampus Remagen der Fachhochschule Koblenz. Eine Zusammenarbeit, von der beide Seiten profitieren – das Wirtschaftsforum vom Wissen der Hochschule, die Hochschule von der Erfahrung der Praxis. Mit Blick auf die sich stetig wandelnden Rahmenbedingungen und Herausforderungen ist das Wirtschaftsforum Neuwied bestrebt, seinen Beitrag zu leisten, neue Perspektiven zu eröffnen und Visionen zu formulieren für das Arbeiten und Wirtschaften am Standort von morgen.
Kontaktdaten:
Riba:BusinessTalk GmbH
Ralf Riba (Pressesprecher WirtschaftsForum Neuwied e.V.)
Geschäftsführer
Klostergut Besselich
56182 Urbar / Koblenz
Tel.:+49 (0)261-963 757-0
Mobil:+49 (0)170-7753344
Fax: +49 (0)261-963 757-11
E-Mail: rriba@riba.eu
Web: www.riba.eu
Presseinformation des WirtschaftsForums Neuwied
Kontakt:
Brigitte Ursula Scherrer
(Vorsitzende)
Telefon 02631/391514
Internet: www.wirtschaftsforum-neuwied.de
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